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Programm

Das Programm mit allen Veranstaltungen und Referenten

Programm 10-11-12 September 2021

  1. Tag 1

  2. Aufbau der Verkaufsstände

    (nur Aussteller)

     
  3. Pflanzenverkauf

  4. Eröffnung und Vortrag

    Norbert Rebmann

    Frankreich

    Norbert Rebmann

    L'endémisme des plantes succulentes à Madagascar (fr)

    Der Endemismus der sukkulenten Pflanzen in Madagaskar

    Norbert Rebmann ist Honorarprofessor an der UPEC (Universität Paris-Est Créteil), Präsident der Zweigstelle "Cactus et Succulentes" bei der SNHF (Französische Nationale Gartenbaugesellschaft), Generalsekretär der AJEM (Gesellschaft der Freunde des exotischen Gartens von Monaco) und Träger des Verdienstordens für Landwirtschaft. Darüber hinaus hat er zahlreiche Missionen und Reisen nach Madagaskar durchgeführt, bisher sechzehn, um diese einzigartige Flora zu studieren und nach neuen Arten zu suchen: zwei Arten wurden nach ihm benannt und er selbst hat etwa dreißig von ihnen beschrieben.

    Die Rote Insel hat eine Vegetation von großer Spezifität, deren Endemismus sehr hoch ist. Während des Vortrages können Sie verschiedene Landschaften sehen:
    • Die Tsingy, durch Erosion geformte Kalksteinreliefs mit ihrer Vegetation, insbesondere Pachypodien und Euphorbias, die in einer dünnen Humusschicht wächst.
    • Inselberge, Hochebenen mit einer wunderbaren auf Felsen wachsenden Vegetation, bestehend aus Aloes, Pachypodium und Euphorbias im Wesentlichen.
    • Der Busch des Südwestens wächst auf rotem Sand mit Didieras und Alluaudias, die majestätische Pflanzen sind.
    • Schließlich die ruinenförmigen Sandsteinreliefs der Isalo und Makay-Massive mit herrlichen Pachypodien, Aloes und bemerkenswerten geophytischen Euphorbias.

  5. Cafeteria

    Gemütliches Beisammensein

  6. Tag 2

  7. Pflanzenverkauf

  8. Survival of the fattest - Film von Neil Curry

  9. Vortrag

    Jakub Jilemicky

    Tschechien

    Jakub Jilemicky

    The best of Western Cape Haworthias (en)

    Das Beste von Westkap Haworthias

    Jakub Jilemicky studierte International Territorial Studies. Seine Diplomarbeit befasste sich mit Besonderheiten des südafrikanischen Tourismus, was zu seinem Interesse an der Erforschung von Haworthia, Gasteria, Astroloba und Conophytum führte. In diesem Bereich hat er sich seit einigen Jahren engagiert. Er verbrachte mehr als 2 Jahre in Südafrika, und er besucht das Land regelmäßig. Er hat andere auch afrikanische Länder bereist - Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe, meist als Fremdenführer. Er hat eine bekannte Webseite haworthia-gasteria.blogspot.com die den Gattungen Haworthia, Astroloba und Gasteria gewidmet ist.

    Jakubs Vortrag "The best of Western Cape Haworthias" zeigt rund 300 Fotos, zumeist Haworthien, aber auch Conophyten, Gasterien, Astrolobas etc. In diesem Vortrag wird er die große Vielfalt der sukkulenten Flora dieses Teils Südafrikas zeigen, dabei werden Namaqualand, die Weinregion, die Garten Route, die „Kleine Karoo“ und schließlich die „Große Karoo“ besucht.

  10. Meeting International Euphorbia Society

  11. Survival of the fattest - Film von Neil Curry

  12. Vortrag

    Klaus-Peter Kleszewski

    Deutschland

    Klaus-Peter Kleszewski

    Die Sonora-Wüste sowie angrenzende Regionen im Wechsel der Jahreszeiten (de)

    Schon als kleiner Junge hatte Klaus, bedingt durch seine Mutter, die mehrere Echinopsen auf der Fensterbank pflegte, erste Kontakte zu den dornigen Wüstenbewohnern. Erst recht wenn sich die nächtlichen, duftenden Blüten öffneten. Da war es geschehen, der Kakteenvirus hatte ihn infiziert und ist nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken. Er begleitet ihn nun seit fast 50 Jahren. Zwar gab es mal eine kurze Zeit, in der andere Prioritäten wie Beruf, Freundin, Ehefrau und Kinder Vorrang hatten, was ihn aber nicht abhielt schon in jungen Jahren ein eigenes kleines Gewächshaus zu bauen. Gesammelt wurden zu dieser Zeit fast ausschließlich Pflanzen aus Südamerika. Die Gattungen Rebutia und Sulcorebutia hatten es ihm angetan. Natürlich wurde jedes Exemplar ausgiebig fotografiert und genauestens beobachtet. Mehrere gemeinschaftliche Reisen mit Kakteenfreunden durch Mexiko und die damit verbundenen Eindrücke der dortigen Kakteenwelt ließen die Liebe zur Gattung Astrophytum entstehen. Sie ist bis heute geblieben und in zwei gedruckten Publikationen dargestellt. Seit Jahren gehören Vorträge anlässlich Kakteenausstellungen sowie bei Treffen von Kakteenfreunden mittlerweile zum Alltag. Sein beruflicher Werdegang als Projektleiter für SAP machte es möglich, dass er im Zeitraum von über zwei Jahren regelmäßig in Arizona arbeitete. Die knappe Freizeit wurde Vorort immer für Besuche bei den Kakteen oder für Landausflüge in der Umgebung genutzt. Das somit entstandene Bildmaterial schlägt sich in dem Vortrag nieder.

    In seinem Vortrag zeigt Klaus-Peter Kleszewski den jährlichen Kreislauf und die sich damit verändernden Gesichter der Sonora und den angrenzenden Regionen. Beginnend in den Wintermonaten und der damit verbundenen Ruhephase für die Pflanzen, geht es dann in das Frühjahr mit der nur kurz andauernden Blüte der Wildblumen, welche die Halbwüste in ein buntes Farbenmeer kleiden. Mit dem zunehmenden Temperaturanstieg verändert sich das Aussehen der Landschaft. Gleichzeitig beginnt die Blütezeit der Kakteen in der Wüstenregion sowie in den umliegenden Bergen. In den Vortrag fließen Pflanzen der Kakteengattungen Opuntia, Echinocereus, sowie Carnegia, um nur einige zu nennen, mit ihren Dornen und Blüten ein. Abgeschlossen wird der Vortrag mit Eindrücken aus dem Spätsommer und der damit verbundenen Blüte der Ferokakteen. Gezeigt werden neben einer Reihe von Pflanzengattungen auch die beeindruckenden, imposanten Landschaften aus Arizona, Nevada und Utah.

  13. Survival of the fattest - Film von Neil Curry

  14. Vortrag

    Paul Theunis

    Belgien

    Paul Theunis

    Uruguay in een notendop (nl)

    Uruguay auf den Punkt gebracht

    Beruflich arbeitete ich jahrelang in der chemischen Industrie, etwa die Hälfte meiner Karriere. Die andere Hälfte ging ich als Selbständiger durchs Leben, in einem ganz anderen Geschäft: als Bildeinrahmer und in der Kunstbranche, mit meiner eigenen Kunstgalerie. Ich habe das alles hinter mir gelassen und bin in Ruhestand gegangen. Nur, dieses Wort "Ruhe" macht mich unruhig! Glücklicherweise habe ich vor 38 Jahren das Wort "Kaktus" entdeckt. Deshalb wusste ich, dass ich später, nach meiner aktiven Karriere, dieses große Hobby fortsetzen konnte, mit dem ich die ganze Zeit mit großer Freude so viele Stunden verbracht habe. Durch unsere Reisen (unsere = meine Frau und ich) hatte ich auch begonnen, Vorträge über alle Entdeckungen zusammenzustellen, die wir gemacht haben, vor allem in Südamerika. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, gibt aber auch viel Zufriedenheit. Außerdem bin ich ein glühender Wanderer, ein Papa von zwei Kindern, ein Großvater von drei Enkelkindern, einer der vier Schutzengel unserer Eltern, die immer noch unter uns sind, und beschäftige mich auch noch mit anderen Dingen! Was ich morgen mache, wird immer im Voraus festgelegt und bei jeder Leere tauchen wir einfach ins Gewächshaus ein. Das bringt immer Frieden und es gibt immer etwas zu lernen. Es lebe unser Hobby!

    Der Titel meines Vortrags lautet "Uruguay in a nutshell". Für einen Moment habe ich daran gedacht, es "in einer NotoSchale" zu nennen, wegen der vielen Notokakteen, auf die wir gestoßen sind, aber am Ende war es mehr als nur Notokakteen! Als Gymnocalycium-Liebhaber, war es mir wichtig, so viele dieser Pflanzen wie möglich in ihrem Lebensraum zu sehen. In Argentinien haben wir bereits viele dieser Orte besucht, so dass etwas Abwechslung nicht schaden kann. Es wird immer gesagt, dass die Lebensräume in einem schlechten Zustand sind: Was ist die Wahrheit? Das ist es, was ich zu beantworten versuche oder zumindest eine Vorstellung vom Zustand der Populationen in diesem Land zu geben. Das erklärt "auf den Punkt gebracht – (in einer Nussschale)": in relativ kurzer Zeit so viele Informationen wie möglich zu geben. Schließlich stehen auch noch Fraileen, Opuntien und Cereen auf der Liste.

  15. Cafeteria

    Gemütliches Beisammensein

  16. Tag 3

  17. Pflanzenverkauf